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Wir leben nicht, um Follower zu sein –

es gilt, den eigenen Weg zu gehen!

Das bedingt aber, dass wir unser individuelles Weltbild und unsere Orientierung genauer anschauen. Und dass wir bewusst Schritt für Schritt weiter gehen in Richtung eines ganzheitlichen Geistes. Der Autor plädiert für ein pluralistisches Weltbild in der Art eines offenen und unvollständigen Puzzles. Möglichst auf der Basis von Wissenschaften, Philosophien und Weisheitslehren, aber auch offen für mystische Erscheinungen und die eigenen Erfahrungen. Mit Verzicht auf Dogmen aller Art, auch dasjenige der Wissenschaft, das nur gelten lässt, was gemessen und analysiert werden kann. Als Beispiel, das über eine reine „Wissenschafts-Gläubigkeit“ hinausführt, ist hier die Naturheilerin und Forscherin Emma Kunz angeführt, die erstaunliche Experimente mit Ringelblumen durchgeführt hat.

Ringelblume mit 9 Tochterblüten (Foto EK-Zentrum)

Bewusst Weiter Gehen!

Das bedeutet, nicht bei einer Lehre oder einem Lehrer stehen zu bleiben, sondern dem eigenen inneren Wegweiser zu folgen. Auf dem Weg dieses Prozesses von schauen, lernen und weitergehen – ergibt sich auch der naturgegebene „Lebenssinn“ von selbst.

Orientierung in arktischer Nacht, Foto Hans Jensen (Qaanaaq, Grönland)